Vier Landesgartenschauen 2026: Neuss, Leinefelde-Worbis, Ellwangen, Bad Nenndorf

Zwischen dem 16. April und dem 18. Oktober öffnen vier Gartenschauen in vier Bundesländern. Für die Branche sind sie Schaufenster, Auftragsquelle und Ausflugsziel für das Team – ein Überblick mit Terminen.

Frisch angelegtes Gartenschaugelände mit Staudenbeeten, Wegen und Besuchern an einem sonnigen Frühlingstag
Gartenschauen bleiben ein halbes Jahr geöffnet – und ihre Anlagen für Jahrzehnte. Symbolbild
Kurz gesagt
  • Neuss (16. April bis 11. Oktober), Leinefelde-Worbis (23. April bis 11. Oktober), Ellwangen (24. April bis 4. Oktober), Bad Nenndorf (29. April bis 18. Oktober).
  • Die Anlagen bauen regionale Betriebe über Ausschreibungen in Losen – Vergaben laufen zwei bis drei Jahre vor der Eröffnung, Präqualifikation ist Voraussetzung.
  • Für Betriebe sind die Schauen Referenz, Schaufenster für Pflanzenverwendung und Materialien und ein Ausflugsziel für die Kolonne.

Gartenschauen sind für den Garten- und Landschaftsbau das, was Automessen für die Autoindustrie sind – mit dem Unterschied, dass die Exponate danach stehen bleiben. 2026 finden in Deutschland vier Landesgartenschauen statt, verteilt auf Nordrhein-Westfalen, Thüringen, Baden-Württemberg und Niedersachsen.

Die Termine

OrtBundeslandLaufzeit
NeussNordrhein-Westfalen16. April bis 11. Oktober 2026
Leinefelde-WorbisThüringen23. April bis 11. Oktober 2026
EllwangenBaden-Württemberg24. April bis 4. Oktober 2026
Bad NenndorfNiedersachsen29. April bis 18. Oktober 2026

Ellwangen bespielt 164 Tage lang rund 26 Hektar. Leinefelde-Worbis zeigt, wie aus einer Garagensiedlung ein Landschaftspark wird, und kündigt mehr als tausend Veranstaltungen an. In Neuss und Bad Nenndorf stehen die Verbindung von Stadt und Grün sowie die Kurpark-Tradition im Mittelpunkt.

Warum Betriebe hinfahren sollten

Als Referenz. Die Anlagen einer Gartenschau werden von regionalen GaLaBau-Betrieben gebaut – über Ausschreibungen, oft in Losen. Wer 2026 nicht dabei war, kann für die Gartenschauen 2027 und 2028 planen: Die Vergaben laufen in der Regel zwei bis drei Jahre vor der Eröffnung an, die Präqualifikation ist Voraussetzung.

Als Schaufenster. Pflanzenverwendung, Materialien, Regenwassermanagement, Spiel- und Sportflächen – Gartenschauen zeigen, was Landschaftsarchitekten aktuell planen und was Auftraggeber in zwei Jahren wollen werden. Der Blick auf die Details lohnt: Belagsübergänge, Baumsubstrate, Bewässerungstechnik.

Als Ausflug für das Team. Ein gemeinsamer Tag auf einer Gartenschau kostet weniger als ein Betriebsausflug und wirkt mehr: Die Mannschaft sieht, wozu ihr Beruf fähig ist. Betriebe, die das regelmäßig machen, berichten von Ideen, die ihre Mitarbeiter mitbringen – und von Auszubildenden, die wissen, warum sie den Beruf gewählt haben.

Ausblick2027 folgt unter anderem die Landesgartenschau in Büdingen (Hessen) mit Regengärten nach dem Schwammstadt-Prinzip. Nürnberg plant eine urbane Gartenschau für 2030. Die Bundesgartenschau 2031 ist bereits vergeben.

Für die Planung

Gartenschauen verlangen Tageskarten, die meisten bieten Gruppenrabatte für Betriebe. Wer mit dem Team fährt, sollte einen Wochentag außerhalb der Ferien wählen – die Anlagen sind dann leer genug, um auch die Details anzuschauen, für die man hingefahren ist.

Quellen

  1. Landesgartenschau Ellwangen 2026: Zeitfenster 24. April bis 4. Oktober 2026 (164 Tage, 26 Hektar) – www.ellwangen2026.de/zeitfenster-fuer-die-landesgartenschau-2026-in-e...
  2. Landesgartenschau Leinefelde-Worbis 2026 (23. April bis 11. Oktober 2026) – www.lgs-leinefelde-worbis.de/
  3. Landesgartenschau Neuss 2026 – www.landesgartenschau-neuss.de/
  4. mein-eigenheim.de: Alle Bundes- und Landesgartenschauen 2026 im Überblick (Neuss 16. April bis 11. Oktober, Bad Nenndorf 29. April bis 18. Oktober) – www.mein-eigenheim.de/gartengestaltung/buga-und-laga-2026.html

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