PlanRadar: Mängel, Fotos und Bautagebuch vom Handy in den Bericht
Eine App, die Fotos, Notizen und Sprachaufnahmen von der Baustelle in Bautagebücher, Mängelberichte und Abnahmeprotokolle verwandelt. Über 170.000 Nutzer in mehr als 75 Ländern – und ein Preismodell, das auch kleine Betriebe erreicht.
- Erfasst Mängel, Aufgaben und Baufortschritt als Foto, Video, Notiz oder Sprachaufnahme, verortet auf dem Plan, und erzeugt daraus Berichte auf Knopfdruck.
- Gegründet 2013 in Wien, über 170.000 Nutzer in mehr als 75 Ländern, mehr als 400 Beschäftigte in 16 Ländern.
- Einstieg ab 26 Euro pro Monat, Team-Pakete ab 89 Euro (bis zehn Nutzer), 30 Tage kostenlos testen; iOS, Android und Browser.
- Hersteller
- PlanRadar GmbH, Wien (gegründet 2013)
- Kategorie
- Baudokumentation und Mängelmanagement (App und Web)
- Funktionen
- Mängel, Aufgaben, Baufortschritt; Fotos, Videos, Sprachnotizen, Planverortung; Berichte als Bautagebuch, Mängelbericht, Abnahmeprotokoll; Echtzeit-Teilen mit Beteiligten
- Verbreitung
- Über 170.000 Nutzer in mehr als 75 Ländern
- Preis
- Ab 26 Euro pro Monat; Starter ab 89 Euro, Pro ab 129 Euro pro Monat (jeweils bis zehn Nutzer); 30 Tage kostenlos
- Plattformen
- iOS, Android, Webbrowser
- Für wen
- Bauleiter und Vorarbeiter, die Mängel und Fortschritt gegenüber Auftraggebern belegen müssen
- Stand
- Herstellerangaben und Fachpresse, abgerufen September 2026
Unabhängig recherchiert auf Basis von Herstellerangaben und Fachpresse. Keine bezahlte Platzierung, keine Testmuster.
Die meisten Streitigkeiten am Bau entscheiden sich nicht auf der Baustelle, sondern Monate später am Schreibtisch: Wer hat wann was gemeldet, wie sah die Fläche vor dem Winter aus, wann wurde der Mangel angezeigt? PlanRadar ist eine App, die genau diese Fragen beantwortet – mit Fotos, die auf dem Plan verortet sind, mit Zeitstempel und mit Berichten, die auf Knopfdruck entstehen.
Wie es funktioniert
Der Bauleiter lädt den Plan der Baustelle hoch – als PDF oder Bild. Auf der Baustelle tippt der Vorarbeiter auf die Stelle, macht ein Foto, spricht eine Notiz oder schreibt zwei Sätze, ordnet den Eintrag einer Kategorie zu und weist ihn jemandem zu. Der Auftraggeber, der Nachunternehmer oder das Büro sehen den Eintrag in Echtzeit. Am Ende der Woche erzeugt die App daraus ein Bautagebuch, am Ende des Auftrags ein Abnahmeprotokoll mit allen offenen und erledigten Punkten.
Das Unternehmen aus Wien wurde 2013 gegründet und gibt über 170.000 Nutzer in mehr als 75 Ländern an, mit mehr als 400 Beschäftigten in 16 Ländern. Die App läuft auf iOS, Android und im Browser.
Was es kostet
Der Einstieg liegt bei 26 Euro pro Monat für Einzelnutzer. Team-Pakete beginnen nach Angaben der Fachpresse bei 89 Euro (Starter) und 129 Euro (Pro) pro Monat für bis zu zehn Nutzer; 30 Tage lassen sich kostenlos testen. Für einen Betrieb mit drei Bauleitern und sechs Vorarbeitern ist das eine überschaubare Position – gemessen an einem einzigen Nachtrag, der wegen fehlender Dokumentation nicht durchgeht.
Grenzen
Die App ist ein Dokumentationswerkzeug, keine Kalkulation und keine Zeiterfassung im Lohnsinn. Wer beides will, kombiniert sie mit der Branchensoftware oder mit 123erfasst. Und sie lebt von Disziplin: Ein Vorarbeiter, der abends nichts einträgt, produziert auch mit der besten App kein Bautagebuch.
Für wen
Für Betriebe mit öffentlichen Aufträgen und Bauträgergeschäft, bei denen Abnahmen und Mängelrügen zum Alltag gehören. Für Pflegebetriebe mit Wohnanlagen, die dem Verwalter belegen müssen, was wann gemacht wurde. Und für jeden Bauleiter, der seine Baustellen nicht mehr über WhatsApp-Gruppen führen will.
Quellen
- PlanRadar: Baudokumentation-App – Funktionen und Vergleich – www.planradar.com/de/baudokumentation-app/
- Softwareabc24: PlanRadar 2026 – Bewertungen, Preise und Features – www.softwareabc24.de/baudokumentation-software/planradar
- KI-Syndikat: PlanRadar im Überblick 2026 – Preise ab 26 Euro pro Monat – www.ki-syndikat.de/tools/planradar/
- selbststaendigkeit.com: PlanRadar – Gründergeschichte (Wien, 2013) – selbststaendigkeit.com/bekannte-gruender/planradar-gruendergeschichte...
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